Sanierung der Fußbodenheizung jetzt durch die KFW gefördert
Betreiber von alten Fußbodenheizung, bei denen die Rohrleitungen versprödet sind können sich jetzt die Sanierung der Fußbodenheizung nach dem HAT Verfahren durch die KFW fördern lassen. Zu diesem Entschluss kam die Kreditanstalt für Wiederaufbau nach einer eingehenden Prüfung des Verfahrens.
Hinter dem HAT System steckt das Schweitzer Weltpatent von Werner Näf. Hierbei erfolgt die Sanierung der alten Fußbodenheizungsrohre durch ein spezielles Epoxidharz. Die versprödeten Rohre werden von dem Harz durchflossen und bilden über eine spezielle Technik ein Rohr in Rohr System. So wird laut Hersteller die Versprödung des Rohres gestoppt und der Wärmeübergang vom Trägerrohr an den Fußboden wieder hergestellt.
Die besonderen Vorteile des Systems gegenüber einer herkömmlichen Sanierung der Fußbodenheizung, bei der Estrich und Rohrleitungen herausgerissen werden müssen, liegen auf der Hand. Im Gebäude entsteht kein Schmutz auf Bauarbeiten und Lärm kann man so verzichten. Trotzdem ist die Energieeffizienz wieder optimal. Hinzu kommt natürlich noch die deutlich kostengünstigere Variante der Sanierung, so liegen laut Hersteller die Sanierungskosten für die Fußbodenheizung mit dem HAT System, rund 75% unter denen einer herkömmlich sanierten Fußbodenheizung. Dabei können bis zu 5% der Gesamtkosten und maximal 2500€ von der KFW gefördert werden.
Einen kleinen Wehrmutstropfen hat die Geschichte allerdings schon, die KFW Förderung greift wohl nur in Verbindung mit einer Heizkessel Sanierung. Die Förderung ist nicht nur auf Wohngebäude beschränkt, sondern betrifft alle Gebäude
Weitere Informationen zur Sanierung der Fußbodenheizung nach dem HAT System http://www.tga-rohrinnensanierung.de
(Foto Quelle TGA Rohrinnensanierung AG)
25. Januar 2010 | Von admin | Kategorie: Heizflächen
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