Heizkessel mit Brennwerttechnik nachrüsten

eMax Brennwertmodul

eMax Brennwertmodul

Wer sich heute einen Energieberater ins Haus holt um seine Heizung zu modernisieren oder anderer Energie sparende Maßnahmen an seinem Wohngebäude durchführen zu lassen, erlebt oftmals immer die gleiche Vorgehensweise.

Nach Berechnung der Gebäudedaten nach EnEV 2009 und DIN 4701, werden aus den ermittelten Daten die klassischen Sanierungsmaßnahmen, wie die Dämmung von Dach oder Fassade, dem Austausch der Fenster oder der Erneuerung der kompletten Heizungsanlage abgeleitet. Dass man aber auch einen Heizkessel mit Brennwerttechnik nachrüsten kann wird oft vergessen.

Bei der ersten Bewertung eine Heizungsanlage werden meistens die verschiedenen Möglichkeiten, wie Brennwertheizung, Wärmepumpe oder Pelletsheizung durchgerechnet. Letztendlich laufen aber fast alle Berechnungen darauf hinaus, die vorhandene Heizungstechnik komplett zu erneuern.

Nur selten wird der Zustand und die Qualität der vorhandenen Heizungstechnik und hier vor allem des Heizkessels berücksichtig. Niedertemperaturkessel mit einem Alter von 10 bis 15 Jahren sind nicht selten in einem hervorragenden Zustand und können ohne weiteres noch 15 bis 20 weitere Jahre ihren Dienst tun. Hier den alten Heizkessel einfach zu entsorgen, heißt letztendlich auch hochwertige Ressourcen einfach nicht weiter zu nutzen.

eMax Brennwertmodul

eMax Brennwertmodul

Bei Großkesselanlagen wird schon seit etlichen Jahren ein anderes Verfahren verwendet, um ein ehemaligen Niedertemperatur oder Standardkessel, in ein Heizungssystem mit Brennwerttechnik umzurüsten. Dabei wird in die Abgasleistung ein Brennwertmodul eingebaut, dass die Wärme den bis zu 270 Grad Celsius heißen Abgase entzieht und der Heizungsanlage wieder zur Verfügung stellt.

Bisher war die Lösung nur für größere Kesselanlagen vorhanden, der Hersteller eMax hat jetzt diese Lösung aufgegriffen und bietet ein Brennwertmodul, das es ermöglich ältere Heizkessel, auch in kleinen Heizungsanlagen, mit Brennwerttechnik nachzurüsten. Dabei wird lediglich das Brennwertmodul in den Abgasweg des Niedertemperaturkessels eingebaut und die bis zu 270 Grad heißen Abgase über Glasröhren geführt, die an den Rücklauf des Heizungssystems angeschlossen sind.

Laut Aussage von eMax ist der Einbau des Brennwertmoduls deutlich günstiger als der Austausch der kompletten Kesselanlage und so lässt sich die Maßnahme innerhalb von 4 bis 6 Jahren amortisieren. Vor allem für Betreiber von kleinen Niedertemperaturkesseln etwa in Ein- und Zweifamilienhäusern bietet das Nachrüsten der Brennwerttechnik eine echte Alternative zum kompletten Kesselaustausch.

 (Foto Quelle eMax.de)

18. Dezember 2009 | Von admin | Kategorie: Tipps

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