Einspeisevergütung für Solarstrom 2012 wird drastisch gekürzt
Durch die starke Nachfrage nach Solarstromanlagen greift die gesetzliche Kostenbremse deutlich schneller als erwartet. So wird die Einspeisevergütung für Solarstrom im Jahr 2012 fast um 30 Prozent reduziert. Trotz der stark reduzierten Einspeisevergütung erwarten die Hersteller von Solaranlagen zur Stromerzeugung einen weiteren Ausbau der Photovoltaik Technik auf hohem Niveau.
Die Einspeisevergütung für Solaranlagen zur Stromerzeugung, hat sich in den letzten 2 Jahren fast halbiert und so wird der Preis für 1 kW/h Solarstrom, mit Vergütungspreisen zwischen 17,94 Cent und 23,43 Cent liegt der Kilowattstundenpreis damit für Solarstrom, erstmals auf dem Niveau von normalem Hausstrom. Dabei erfolgt die Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom stufenweise. Zum 1.01.2012 erfolgt eine erste Reduzierung der Einspeisevergütung um 15 Prozent und zum 1.07.2012 wird die Vergütung um weitere 15 Prozent gekürzt. Damit ist die gesamte Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom im Jahr 2012 doppelt so hoch wie in 2011.
Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Carsten König erklärt dazu „Die gesetzliche Kostenbremse greift. Neu installierte Photovoltaik-Anlagen haben künftig nur noch einen geringen Einfluss auf die Verbraucherumlage für Erneuerbare Energien.“
Erfolgt der weitere Ausbau der Solarstromerzeugung wie geplant, deckt der in Deutschland erzeugte Solarstrom Ende 2012 immerhin 4 Prozent des Gesamtstrombedarfes ab. Allerdings gehen die Meinungen über die Effektivität der hohen Subventionen bei der Solarstromerzeugung deutlich auseinander. Von daher kann man in den kommenden Jahren noch weitere Reduzierungen der Einspeisevergütung für Solarstrom erwarten.
Auch in der Zukunft wird wohl die Höhe der Einspeisevergütung für Solarstrom sehr kontrovers diskutiert. Die Vorteile bei Solarstrom gegenüber etwa der Windkraft, liegen vor allem bei der verbrauchernahen Erzeugung. Die meisten der montierten Solarstromanlagen sind im privaten Besitz und speisen sofort in das örtliche Stromnetz ein, während bei der Windkraft immer noch die Probleme bestehen, den Strom von Nord nach Süd zu tranportieren.
(Statistik Quelle BSW Solar)
16. Januar 2012 | Von Heizung Redaktion | Kategorie: Photovoltaik
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