Mit der neuen Heizung Energie sparen
Der Austausch der alten Heizung wird gleich durch zwei Faktoren besonders attraktiv. Zum einen kann sich der Anlagenbetreiber über dauerhaft niedrigere Energiekosten freuen und zu anderen werden die Maßnahmen für den Austausch der Heizung auch noch mit kräftigen Finanzspritzen vom Staat gefördert.
Kaum jemand kennt sich besser in den Heizungskellern in Deutschland aus wie die Schornsteinfeger, denn die sind verantwortlich für die regelmäßige Kontrolle der Heizungstechnik, die Einhaltung von Sicherheitsstandards und die Überprüfung der Abgaswerte. Dazu werden regelmäßig Statistiken über den Zustand der geprüften Heizungsanlagen veröffentlicht und die zeigen es gibt immer noch zu viele Heizkessel die zu alt sind und zu hohe Abgas- und Energieverluste haben.
Das Problem ist häufig, dass die Heizkessel noch nicht wirklich abgängig sind und gut funktionieren. Trotzdem kann es sich für Hausbesitzer lohnen die alte Heizung durch moderne Heizungstechnik zu ersetzten. Ob sich das wirklich lohnt sollte man aber mit spitzem Bleistift nachrechnen. Einen ersten Anhaltspunkt bietet der Heizungscheck der von vielen Installationsunternehmen schon für 100 Euro angeboten wird. Die vom Fachmann durchgeführte Analyse gibt Aufschluss darüber ob eine komplette Sanierung der Heizungsanlage sinnvoll ist oder vielleicht auch Einzelmaßnahmen besonders Energieeffizient sind, wie der Austausch von alten Heizungspumpen oder der hydraulische Abgleich der Heizung und so schon die Heizungsanlage besonders energieeffizient betrieben werden kann.
Oftmals wird es jedoch das zu kommen, dass man um eine komplette Sanierung der Heizung nicht herumkommt. Immerhin sagen die Statistiken, dass jeder fünfte Heizkessel deutlich über 20 Jahre ist und zwar die gesetzlichen Vorgaben noch erfüllt, aber nicht mehr optimal arbeitet. Moderne Heizkessel sind besser gedämmt und haben so deutlich weniger Abstrahlverluste zudem passen sie sich dem tatsächlich benötigten Wärmebedarf besser an und nutzen moderne Brennwerttechnik, alles in allem sparen sie Energie und schonen die Umwelt. Wer zusätzlich noch auf die Kombination mit einer thermischen Solaranlage setzt, kann so bis zu 40 Prozent der Wärmeenergie sparen.
Allerdings wird Hausbesitzern die Entscheidung für das passende Heizungssystem nicht einfach gemacht. Die vorhandenen Möglichkeiten sind schon verdammt vielfältig. Von den Investitionskosten her betrachtet ist sicher der Einbau eines Brennwertgerätes am interessantesten. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle ob es sich um eine Gasbrennwertheizung oder eine Ölbrennwertheizung handelt.
Für diejenigen die noch etwas weiter in die Zukunft schauen, ist wie schon oben ausgeführt die Kombination mit einer Solaranlage interessant. Allerdings sollte man immer beachten Solaranlagen arbeiten nur effizient, wenn auch die Rahmen Bedingungen für die Heizung passen. Wer seine Heizungsanlage immer noch mit hohen Systemtemperaturen betreiben muss um genügend Wärmeenergie für die Räume zu erzeugen, der wird durch die Solaranlage nur wenig oder nichts sparen. Das sieht natürlich völlig anders aus bei Neubauten oder energetisch sanierten Altbauten mit hocheffizienter Wärmedämmung, hier kann die Solaranlage einen erheblichen Teil zur Wärmeerzeugung beitragen.
Vor allem für denjenigen die sich völlig autark machen wollen, von den fossilen Brennstoffen Öl und Gas bieten sich weitere Alternativen in Form von Wärmepumpen oder etwa der Pelletsheizung.
Neben den Kosten für die eingesparte Energie, kann man sich seine Maßnahmen zur Heizungsmodernisierung noch vom Staat bezuschussen lassen. Wer seine Heizung modernisiert und dabei erneuerbare Energien kann vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Zuschüsse in bis zu vierstelliger Höhe erhalten. Weitere attraktive Förderprogramme bietet auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW)
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