Heizungs Check gegen steigende Energiekosten
Wer es endlich leid ist, dass seine Heizkosten immer weiter steigen, der kann mit einem Check der Heizung durch ein neues Inspektionsverfahren ungeahnte Energiesparpotentiale entdecken, die fast in allen Heizungskellern schlummern und nur darauf warten entdeckt zu werden.
Der neue Heizungs-Check soll dabei Problemzonen in der Heizung aufdecken, die Verursacher des überhöhten Energieverbrauchs sind. Dabei werden alle Bereiche der Heizungsanlage betrachtet, Heizkessel, Regeleinrichtungen, Hydraulik der Heizungsanlage oder auch die Dämmung der Rohrleitungen, fließen in die Bewertung ein. Nach Abschluss der Inspektion, kennt der Hausbesitzer sowohl die aktuellen Einsparmöglichkeiten, wie auch Informationen zu möglichen Modernisierungen seiner Heizungsanlage.
Der Heizungs-Check basiert auf der DIN 4792 und bietet so eine möglichst neutrale Analyse der Anlage. Seit Anfang Juni sind die Unterlagen für den Check bundesweit verfügbar. Für ein Einfamilienhaus dauert das Inspektionsverfahren in etwa eine Stunde und sollte von einem entsprechend geschulten Fachhandwerker oder Energieberater durchgeführt werden. Die Kosten belaufen sich auf ca. 100€
Entwickelt wurde der Heizungs-Check in einem Fachkompetenten Team, bestehend aus der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ), dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHSK) und Dr.-Ing Bert Oschatz von der ITG Dresden. In einem ersten Pilotprojekt Ende 2007 wurde das Verfahren in Hessen auf seine Praxistauglichkeit getestet, dabei erklärten 80% der am Test teilnehmenden Hausbesitzer, den Check für gut nachvollziehbar, objektiv und transparent. Die Auswertung des Flächentest in Hessen, erfolgte dabei durch Prof. Dr. Boris Kruppa von der Fachhochschule Gießen.
Immer noch arbeiten in unseren Heizungsanlagen alte Heizkessel, schlecht eingestellte Brenner, überdimensionierte und ungeregelt Heizungspumpen, defekte oder veraltet Thermostatventile an Heizkörpern oder hydraulisch schlecht abgeglichene Rohrnetze. Diese Dinge sind für den Hausbesitzer kaum zu erkennen und trotzdem reichen oft schon kleine Änderungen oder Investitionen, damit man mit der Heizung Energie sparen kann.
Deutliche Verbesserungen kann man natürlich mit dem Einbau moderner Heizungstechnik, wie eines Brenntwertkessels in Kombination mit einer thermischen Solaranlage erzielen. Hierdurch lassen sich schnell bis zu 40% an Energiekosten für die Wärmeenergie einsparen und zudem trägt der einzelne Hausbesitzer noch zum Klimaschutz bei und verringert so den Ausstoß an Kohlendioxid und anderen Schadstoffen. Natürlich sind auch Lösungen mit Wärmepumpe oder der Pelletheizung wirtschaftliche alternativen für die Heizung.
Vor allem für Hausbesitzer von Einfamilienhäusern ist der Heizungs-Check empfehlenswert, da hier deutlich und vor allem neutral aufgezeigt wird welche Verbesserungen an der Heizung möglichst, damit die vorhandenen Energiesparpotentiale genutzt werden.
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