Heizen Lüften und richtig Dämmen
Die gerade extrem tiefen Temperaturen in Deutschland werden so manches Loch in die Haushaltskasse durch steigende Kosten bei für die Heizenergie reißen. Wer da rechtzeitig auf eine moderne Heizung und entsprechende Wärmedämmung gesetzt hat, kann schnell 50% der Kosten sparen und hat trotzdem ein warmes und wohliges Heim.
Wenn es draußen so richtig schön kalt ist, möchte man zumindest in der eigenen Wohnung im warmen sitzen. Wer dann aber den alten Stahlradiator so richtig aufdreht wird spätestens mit der nächsten Heizkostenabrechnung eine ziemliche Quittung bekommen. Besser ist es da schnellstens die alte Heizung gegen moderne Heiztechnik auszutauschen und das Gebäude nach den neuesten Vorschriften zu Dämmen. Vor allem durch das nachträgliche Dämmen von Wand- und Dachflächen und den Austausch von alten Fenstern lässt sich viel Heizenergie einsparen.
Die Kosten für solche Maßnahmen sind allerdings nicht unerheblich. Nur ohne entsprechende Dämmung der Gebäudehülle, macht ein Austausch der Heizungsanlage nur bedingt einen Sinn. Zwar spart man auch dann beim Einsatz moderner Brennwert Heizkessel bis zu 12% an Heizkosten, aber die Heizung ist so eigentlich überdimensioniert. Wird später eine Wärmedämmung vorgenommen hat man einen viel zu großen Heizkessel im Keller.
Wer über ein Gebäude verfügt, dass eigentlich gut gedämmt ist aber in dem noch eine alte Heizungsanlage blubbert, der ist dabei im wahrsten Sinne auf der Sonnenseite beim Energie sparen. Der Austausch der kompletten Heizungsanlage kann bis zu 50% an Kosten für die Wärmeenergieerzeugung einsparen. Nur ein Austausch der Kesselanlage immerhin noch 30%.
Bevor Sie anfangen die ganze Heizungsanlage zu sanieren, sollte erst mal geprüft werden, ob nicht mit geringen Mitteln die Wärmedämmung verbessert werden kann. Der zur Pflicht gewordene Energieausweis kann hier die ersten Tipps und Hinweise geben. Hat der ungeheizte Keller eine Raumtemperatur von 20 Grad, liegt das sicher an den nicht gedämmten Rohrleitungen, Pumpen oder Armaturen im Keller. Mit im Handel erhältlichen Isolierschalen für Rohrleitungen oder Armaturen kann man hier bis zu 10% an Energiekosten sparen, bei extremen Bedingungen sogar noch mehr. Ein weiterer Energieverschwender sind ungedämmte Decken zu nicht beheizten Dachräumen. Über einfach auf den Boden des Dachraumes ausgelegte Isoliermatten hat man dieses Problem schnell im Griff. Ähnlich sieht es aus bei nicht gedämmten Kellerdecken. Hier kann man eine mindestens 6cm starke Dämmung aus Dämmplatten vorsehen, so kriegt man auch das Problem der Fußkälte in den Griff.
Ist de Dämmung perfekt geht es an die eigentliche Heizungstechnik. Moderne Heizkessel bieten eine deutlich höhere Energieeffizienz als Kessel der achtziger Jahre. Noch heute brodeln 4 Millionen Heizkessel diese Baujahre in unseren Kellern. Die einfachste Variante ist die Brennwerttechnik, dabei spiel es kaum ein Rolle ob Ölbrennwert oder Gasbrennwert Heizkessel.
Bessere Umweltwerte bietet vor allem die Pelletheizung, die Brennstoffpreise für Holz Pellets sind zudem in den letzten 10 Jahren zwar gestiegen, aber deutlich weniger als die fossilen Brennstoffe Gas und Öl. Die höheren Anschaffungskosten machen diesen Preisvorteil derzeit allerdings wieder zunichte.
Die in der Werbung verschiedener Hersteller für Heizungstechnik und von den Medien so forcierte Solaranlage hat ebenso ihre Tücken. Die Nutzung der Solaranlage rein für die Warmwasserbereitung, bringt zumindest wenn man das Kosten/Nutzen Verhältnis betrachtet so gut wie nichts. Bei einer Solaranlage die auch zur Heizungsunterstützung vorgesehen ist sieht die Rechnung schon besser aus. Aber hier muss auch die andere Heiztechnik passen. Fehlt eine Fußbodenheizung oder Heizkörper die mit niedrigen Temperaturen auskommen, kann die Solaranlage nicht mit der notwendigen Effizienz betrieben werden. Auch andere Anlagenkomponenten wie Schichtspeicher und Pufferspeicher sollten korrekt ausgelegt sein
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