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Heizung

heizung-01Sanierung der Planung muss genau überlegt werden, welche Heizung ist die richtige Heizungsanlage 

 

Solaranlagen

solaranlagen-01Solaranlagen werden immer mehr in unseren Heizungsanlagen zu finden sein.

 

Pellet

pellets-01Holzpellet und die Pellet Heizung. Was sollten Sie beim Einbau eines Pellet Kessels beachten. Woher kommen die Pellets

 

Heizkörper

fussbodenheizung-01Die Wahl der richtigen Heizflächen und Heizkörper spielt eine immer größere Rolle. Ob Fussbodenheizung oder Plattenheizkörper wo liegen die Vor- und Nachteile der Heizung.

 
 

Brennwertheizung

 

Die Brennwertheizung steht schon seit längerem im Focus der Fachpresse. Die ersten Heizkessel mit Brennwerttechnik, waren Gasbrennwertkessel die zum Teil noch mit externen Wärmetauschern betrieben wurden. Heute sind auch Ölbrennwertkessel auf dem Markt und selbst für die Pelletsheizung bieten einige Hersteller Wärmetauscher für die Brennwertnutzung an.

 

Doch was heißt eigentlich Brennwert und wie funktioniert die Brennwertheizung. Bei der Brennwertheizung wird ein Teil der im Abgas enthaltenen Wärme zusätzlich genutzt. Stellt man einen Topf mit Wasser auf den Ofen und erhitzt ihn, so geht die Erwärmung 100 °C relativ schnell, dabei muss für jedes Grad Temperatursteigerung, eine Energie von 4,19 kj/kg aufgebracht werden. Bis zum Siedepunkt ist die Wärme fühlbar und wird auch als sensible Wärme bezeichnet. Über einer Temperatur von 100 °C erwärmt sich das Wasser jedoch nicht mehr, sondern geht in einen anderen Aggregatzustand über. Soll das gesamte Wasser im Topf verdampft werden, muss weiter Wärme zugeführt werden, dies ist die latente Verdampfungswärme. Diese Wärme macht sich die Brennwertheizung zunutze.

 

Bei jedem Verbrennungsprozess steckt im Abgas auch Wasserdampf, der diese latente Wärme enthält. Bei einer normalen Heizung wird diese Wärme über den Schornstein an die Umgebung abgegeben. Bei der Brennwertheizung lässt man das Abgas kondensieren, kühlt es also ab und nutzt die zusätzliche Wärme für die Heizung. Das funktioniert aber nur wenn entsprechend niedrige Systemtemperaturen von möglichst unter 40 °C vorliegen. Eine Fußbodenheizung bietet die idealen Voraussetzungen für die Brennwertnutzung.

 

Schafft man es das Abgas zur Kondensation zu bringen, entsteht natürlich Kondensat, das vor allem bei der Ölbrennwerttechnik aggressive Inhaltsstoffe enthält. Das Kondensat der Ölbrennwertheizung muss immer chemisch neutralisiert werden, ansonsten kann es zur Korrosion der Heizkesselanlage kommen. Bei kleineren Gasbrennwertanlagen und bei Festbrennstoffkesseln mit nachgeschaltetem Wärmetauscher ist das nicht erforderlich.

 

Die abgekühlten Abgase müssen über Dach abgeführt werden, dafür ist ein gegenüber Feuchte unempfindliches Abgassystem erforderlich. Im Regelfall kommen Keramikrohr- oder Edelstahlsysteme zum Einsatz. Wer auf Gitter in der Außenwand verzichten möchte und eine raumluftunabhängige betriebsweise seiner Brennwertheizung wünscht, kann ein Abgassystem wählen, dass direkt über einen zusätzlichen Frischluftzufuhr Kamin verfügt.

 

Durch die Nutzung des Brennwerteffektes, kann die Brennwertheizung Wirkungsgrade von über 100% erzielen, allerdings sollte man hier beachten, dass es sich um den Kesselwirkungsgrad und nicht um den Anlagenwirkungsgrad handelt. Trotzdem liegt der Wirkungsgrad der Brennwertheizung um 10% höher als bei einem herkömmlichen Heizkessel.

 

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